Wissenschaftliche Erkentnisse - Auszüge, Interessantes für Interessierte

 

FACHARTIKEL 1

Über Dieter Broers

Dieter Broers studierte unter anderem in Hamburg und Kiel Philosophie und Physik. Im Laufe seiner wissenschaftlichen Arbeiten spezialisierte sich Broers auf die Grundlagenforschung der Bio-Physik, genauer auf das Gebiet der Frequenz- und Regulationstherapie.

Seit 1981 beschäftigt sich Broers mit schwachen (nichtthermischen) elektromagnetischen Feldern und ihren Wirkungen auf biologische Systeme. Seine Forschungen führten zu mehreren neuartigen Therapieverfahren ("MEDAX", "ESM 150", "Mega-Med", "Mega-Waves" und "MF-150"). Die hierzu angemeldeten Erfindungen führten in mehreren Ländern (Europa, USA, Japan, Südafrika etc.) zu Patenterteilungen.

Telomerase-Studie:
Meditation kann den biologischen Alterungsprozess erheblich verlangsamen

Meditation verjüngt unsere Zellen und verlängert das Leben. Das ist keine esoterische Weisheit, sondern das eindeutige Ergebnis von Langzeitstudien des renommierten Massachusetts Institute of Technology. 

Liebe Freunde,

dass Yoga und Meditation für unseren Körper und Geist eine wertvolle Lebenshilfe ist, dürfte niemanden von uns überraschen. Heute möchte ich euch darüber berichten, dass Yoga und Meditation unser Leben sogar nachweislich verlängern können. Diese Lebensverlängerung ist offenbar nicht nur von quantitativem Wert, auch eine erhöhte Lebensqualität soll durch sie erreicht werden können. Tatsächlich lässt sich diese Wirkung sogar klinisch nachweisen.

Das Zauberwort heißt Telomerase. Grundsätzlich sind Telomere Endstücke an den Chromosomen, welche die DNS vor Schäden schützen. Sie werden durch jede Zellteilung verkürzt und diese Verkürzung wird durch oxidativen Stress verstärkt. Aus diesem Grund verkürzt sich mit zunehmendem Alter auch unsere Telomere.

Amerikanische Professorin deckte das Phänomen auf

Wie uns Langzeitstudien des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zeigen, sind lange Telomere, langes Leben und offenbar sogar eine Verjüngung durch Meditation möglich. Professorin Tonya Jacobs und ihre Kollegen[1] ließen ihre Probanden für drei Monate ein Retreat machen. Sie haben während dieser Zeit täglich sechs Stunden meditiert oder meditationsähnliche Praktiken ausgeführt. Die Forscher bewerteten dabei die Telomeraseaktivität, der Probanden und verglichen die Gruppen.

Die Probanden, welche die drei Monate auf dem Retreat waren, hatten eine deutlich erhöhte Telomeraseaktivität. Darüberhinaus  waren alle gemessenen Faktoren des psychischen Wohlbefindens verbessert. Gestiegen sind Achtsamkeit und das Gefühl, ein sinnvolles Leben zu führen. Die Probanden gaben an, eine verbesserte Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Gesunken ist die sogenannte Neurotizität[2], ein Maß für emotionale Labilität. In einem Artikel „Lange Telomere, langes Leben — Zelloptimierung durch Meditation“ berichtet Sascha Fast[3] etwas eingehender über die außerordentlich bedeutsame Studie von Professorin Tonya Jacobs.

Ähnliche Ergebnisse gibt es schon länger

Zum Thema Lebensverlängerung mit einer hohen Lebensqualität liegen uns natürlich auch Forschungsergebnisse vor, die im Zusammenhang zwischen Meditation und der Steigerung von körpereigenen Antioxidanten stehen. In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Meditation die Wirkung von Glutathion (GSH), der  „Mutter aller Antioxidantien“ verstärkt. Gustavo Bounous MD, ehemaliger Professor der McGill Universität ist der Ansicht: „Es ist das wichtigste Antioxidans des Körpers, weil es sich in der Zelle befindet, die die Hauptposition für die Neutralisierung freier Radikale hat“.

Während wir Antioxidantien aus vielen Quellen, einschließlich Nahrung erhalten können, ist es vielleicht die größte radikale Neutralisierungswaffe in unserem persönlichen Angebot, die Wirkungen von Stress von uns abperlen zu lassen. Den Studien zufolge stärkt Meditation die körpereigene Produktion von Glutathion, was die Schädigung durch freie Radikale, oxidativen Stress, etc. rückgängig macht.

Eine oft zitierte Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine (Sinha et al, 2007)[4] veröffentlicht wurde, zeigt uns eindeutig, dass durch Yoga und Meditation das Glutathion um 41% gesteigert wird (Improvement of glutathione and total antioxidant status with yoga.[5]).

Liebe Freunde,

einmal mehr zeigt sich an diesen Untersuchungen, was unser Geist bewirken kann und dass letztendlich „Mind over Matter“ das Grundgesetzt von Allem ist. Natürlich hängt das damit zusammen, dass es „Matter“ an sich gar nicht gibt, denn alles, was uns als Materie erscheint, IST letztlich ein mehr oder weniger verdichtetes Konglomerat an Schwingungen, die in dem Moment, in dem wir ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken, für diesen Moment mal so tun, als würden sie kurz anhalten und sich so verhalten, als wären sie Teilchen, damit unser Verstand sie erfassen kann.

In meinem neuen Buch werde ich auf dieses Phänomen noch einmal vertiefend eingehen. Es ist für den normalen Menschenverstand schwer fassbar, dass die materielle Welt um uns herum in Wirklichkeit etwas ganz Anderes ist, als unsere Vorstellung von ihr. Aber die Studie der Wissenschaftler vom MIT hat einmal mehr gezeigt, dass unser Geist die Kraft ist, die alles steuert und dass wir ihn sogar nutzen können, um unser Leben zu verlängern, wenn wir ihn richtig nutzen.

Me Agape

Euer Dieter Broers

[1] Tonya L Jacobs, Elissa S Epel, Jue Lin, Elizabeth H Blackburn, Owen M Wolkowitz, David A Bridwell, Anthony P Zanesco, Stephen R Aichele, Baljinder K Sahdra, Katherine A MacLean, Brandon G King, Phillip R Shaver, Erika L Rosenberg, Emilio Ferrer, B Alan Wallace, and Clifford D Saron (2011): Intensive meditation training, immune cell telomerase activity, and psychological mediators, Psychoneuroendocrinology 5, 2011, Vol. 36, S. 664-81. Abstract

[2] Neurotizismus (abgeleitet von Neurose) ist eine der Hauptdimensionen der Persönlichkeit und wird in der Persönlichkeits- und Differenziellen Psychologie untersucht. Sie zählt zu den Big Five und bezeichnet die emotionale Labilität eines Menschen.

[3] http://me-improved.de/lange-telomere-langes-leben-zelloptimierung-durch-meditation/

[4]+5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18166119

 

FACHARTIKEL 2

NEUE WISSENSCHAFTLICHE ERKENNTNISSE  EPIGENETIK

Epigenetik zwischen den Generationen

Max-Planck-Forscher zeigen, dass wir mehr als nur Gene erben

13. JULI 2017 Entwicklungsbiologie Genetik Immunbiologie

Wir sind mehr als die Summe unserer Gene. Epigenetische Mechanismen, die durch Umwelteinflüsse wie Ernährung, Krankheit oder unseren Lebensstil verändert werden, nehmen eine wichtige Rolle bei der Steuerung unseres Erbguts ein, indem sie Gene ein- oder ausschalten. Lange Zeit war fraglich, ob diese epigenetischen Informationen, die sich über das ganze Leben hinweg in unseren Zellen ansammeln, die Grenze der Generationen überschreiten und an Kinder oder sogar Enkel weitervererbt werden können. Forscher des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg konnten nun zeigen, dass nicht nur die vererbte DNA selbst, sondern auch vererbte epigenetische Instruktionen zur Regulierung der Genexpression der Nachkommen beitragen. Darüber hinaus beschreiben die neuen Erkenntnisse des Labors von Nicola Iovino zum ersten Mal die biologischen Folgen dieser vererbten epigenetischen Informationen. Die Studie an Fliegen verdeutlicht, dass das epigenetische Gedächtnis der Mutter für die Entwicklung und das Überleben der neuen Generation wesentlich ist.

original

Eikammer eines Fruchtfliegen-Weibchens mit der Eizelle, in der H3K27me3 durch eine grüne Anfärbung sichtbar gemacht… [mehr]

In unserem Körper finden sich mehr als 250 verschiedene Zelltypen. Sie alle enthalten genau dieselbe DNA-Sequenz. Interessanterweise sehen jedoch Leber- oder Nervenzellen sehr unterschiedlich aus und haben zudem sehr verschiedene Eigenschaften. Den Unterschied macht ein Prozess mit dem Namen Epigenetik. Sogenannte epigenetische Modifikationen markieren bestimmte Regionen der DNA, um Proteine anzulocken oder zu binden, die Gene anschalten oder ausschalten. So erzeugen diese Modifikationen Schritt für Schritt die zelltypischen Muster aktiver und inaktiver DNA-Sequenzen für jeden Zelltyp. Im Gegensatz zu den feststehenden „Buchstaben“ der DNA-Sequenz können epigenetische Markierungen während unseres gesamten Lebens und in Reaktion auf unsere Umwelt oder unseren Lebensstil verändert werden. Beispielsweise ändert das Rauchen das epigenetische Programm von Lungenzellen, was zu Krebs führen kann. Aber auch die Einflüsse von weiteren externen Reizen wie Stress, Krankheit oder der Ernährung können im epigenetischen Gedächtnis der Zellen gespeichert werden.

Lange Zeit ging die Forschung davon aus, dass epigenetische Informationen die Grenze der Generationen nicht überschreiten können. Wissenschaftler nahmen an, dass das epigenetische Gedächtnis, das während des gesamten Lebens angehäuft wurde, bei der Entwicklung von Spermien und Eizellen vollständig gelöscht wird. Erst vor kurzem wiesen mehrere Studien nach, dass epigenetische Markierungen tatsächlich an folgende Generationen weitervererbt werden – aber wie genau und welche Auswirkungen dies auf die Nachkommen hat, blieb bisher unklar.

„Hinweise auf generationsübergreifende epigenetische Vererbung gibt es bereits seit dem Beginn  epigenetischer Forschung. Zum Beispiel konnten epidemiologische Studien eine auffällige Korrelation zwischen der Nahrungsmittelversorgung von Großvätern und einem erhöhten Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei deren Enkeln zeigen. Seitdem haben verschiedene Studien in unterschiedlichen Modellorganismen immer wieder epigenetische Vererbung nahegelegt, jedoch blieben die molekularen Mechanismen dahinter weiter unbekannt”, sagt Nicola Iovino, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut Freiburg.

Epigenetik zwischen den Generationen

Er und sein Team erforschten an Fruchtfliegen, wie epigenetische Veränderungen von der Mutter auf den Embryo übertragen werden. Das Team konzentrierte sich in seiner neuesten Studie auf eine bestimmte Modifikation namens H3K27me3, die es auch beim Menschen gibt. H3K27me3 wirkt auf das sogenannte Chromatin und somit die Verpackung der DNA im Zellkern ein. Es erhöht den Verpackungsgrad und vermindert somit die Zugänglichkeit der DNA, wodurch Gene stillgelegt werden.

Die Max-Planck-Forscher fanden nun in ihren Experimenten heraus, dass die H3K27me3-Modifikationen am Chromatin in den Eizellen der Mutter auch noch nach der Befruchtung im Embryo vorhanden sind, obwohl andere epigenetische Modifikationen gelöscht wurden. „Dies zeigt, dass die Mutter nicht nur DNA, sondern auch ihre epigenetischen Modifikationen und somit einen Plan, wie die DNA abzulesen ist, an ihre Nachkommen weitergibt. Wir wollten darüber hinaus aber wissen, ob die epigenetischen Modifikationen auch Funktionen in der Embryonalentwicklung erfüllen“, erläutert Fides Zenk, Erstautorin der Studie.

Vererbte epigenetische Informationen sind entscheidend für die Embryogenese

Zur Beantwortung dieser Frage nutzten die Forscher zahlreiche molekulare und genetische Werkzeuge, um in den Embryonen der Fruchtfliegen Enzyme zu entfernen, die H3K27me3-Modifikationen am Chromatin setzen. Dabei entdeckte das Team, dass sich Embryonen, denen diese Modifikationen während der frühen Entwicklung fehlten, nicht normal entwickelten und die Embryogenese nicht bis zum Ende durchliefen. „Unser Ergebnisse zeigen, dass bei der Fortpflanzung nicht nur epigenetische Instruktionen von einer Generation auf die nächste weitergegeben werden, sondern – was viel wichtiger ist – dass diese auch entscheidend für die Entwicklung des Embryos sind“, sagt Nicola Iovino.

Bei den untersuchten Embryonen zeigte sich, dass wichtige Entwicklungsgene, die normalerweise während der frühen Embryogenese abgeschaltet sind, in Embryonen ohne H3K27me3 zu früh aktiv wurden. „Werden diese Gene zu früh während der Entwicklung aktiviert, kann eine normale Embryonalentwicklung nicht mehr ablaufen. Dies führt zum Tod der Embryos. Es scheint, dass vererbte epigenetische Informationen der Mutter benötigt werden, um den genetischen Code während der Entwicklung des Embryos zu kontrollieren und richtig zu verarbeiten“, erklärt Fides Zenk.

Auswirkungen auf Vererbungslehre und die menschliche Gesundheit

Die Ergebnisse der Studie sind für die Max-Planck-Forscher ein wichtiger Schritt in der breit geführten Debatte zur epigenetischen Vererbung. Denn einerseits konnten die Forscher belegen, dass epigenetische Modifikationen in Fliegen über Generationsgrenzen hinweg übertragen werden. Andererseits zeigen die Daten der Forscher die biologischen Folgen dieser Vererbung und legen nahe, dass epigenetische Markierungen, die von der Mutter übertragen werden, einen genau abgestimmten Mechanismus darstellen, um die Genaktivierung während des komplexen Prozesses der frühen Embryonalentwicklung zu regulieren.

Das internationale Team aus Freiburg ist überzeugt, dass ihre Erkenntnisse zukünftig weitreichende Konsequenzen haben könnten. „Unsere Studie legt den Schluss nahe, dass wir mehr als nur Gene von unseren Eltern erben. Denn wir fanden auch Mechanismen, die die Aktivität unseres Erbguts steuern und von denen wir wissen, dass sie durch unsere Umwelt und vom individuellen Lebensstil beeinflusst werden. Es ist somit durchaus denkbar, dass zumindest in einigen Fällen erworbene Umweltanpassungen über die Keimbahn auch an die Nachkommen weitergegeben werden könnten”, erläutert Nicola Iovino. Dies ist besonders interessant, da Störungen epigenetischer Mechanismen auch zu Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Autoimmunerkrankungen führen. Weiterführende Studien, die sich in anderen Modellorganismen oder auch im Menschen mit ähnlichen Modifikationen beschäftigen, können so vielleicht zu ganz neuartigen Therapieansätzen führen.

MR/HR

 

FACHARTIKEL 3

Max-Planck-Forscher klären Zusammenhang zwischen Übergewicht und Tumorwachstum auf

16. JULI 2018 Immunbiologie Medizin

Laut Deutschem Krebsforschungszentrum zählt Darmkrebs hierzulande bei Männern zur dritt- und bei Frauen zur zweithäufigsten Tumorerkrankung. Auch bei Neuerkrankungen liegt Deutschland im internationalen Vergleich mit an der Spitze.

Dabei scheinen vor allem die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten eine grundlegende Rolle zu spielen, denn Übergewichtige haben ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln entschlüsselten nun die detaillierten Zusammenhänge dieses Phänomens und liefern damit die Grundlage für neue Therapieansätze.

original

Dickdarmgewebe aus schlanken (links) und übergewichtigen (rechts) Mäusen. Bei den übergewichtigen Tieren ist das… [mehr]

„Wenn der Körper immer mehr überschüssiges Fett speichern muss, entsteht im Fettgewebe eine Stressreaktion“, erklärt Forschungsgruppenleiter Thomas Wunderlich. Die Stressreaktion alarmiert die körpereigene Immunabwehr, die wiederum im Fettgewebe eine Entzündung auslöst. Anhaltendes Übergewicht versetzt den Körper in Dauerstress und die Entzündung breitet sich über das Blut im ganzen Körper aus. Dies führt letztlich zu einer Umprogrammierung von Zellen der Immunabwehr, die dadurch Krebszellen nicht mehr bekämpfen, sondern ihr Überleben fördern und so das Tumorwachstum unterstützen. Erstautorin Claudia Wunderlich, die einen Großteil der Forschungsarbeit leistete, betont aber: „Nur weil man dick ist, erkrankt man noch lange nicht an Krebs. Doch sollten entartete Zellen im Körper vorhanden sein, begünstigt Übergewicht das Tumorwachstum.“

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